Und alle Jahre wieder- Neujahresvorsätze oder besser doch Altjahresausklang?

Und alle Jahre wieder

Jedes Jahr, auf’s Neue, setzen wir uns Vorsätze, von denen wir fest entschlossen sind, sie umsetzen zu können.

Besonder, nach der Vorweihnachtszeit und den Weihnachtsfeiertagen gefüllt mit den vielen Weihnachtsfeiern und dem leckeren Essen und Alkohol stehen neue Vorsätze an. Oft sogar noch bevor dem eigentlich Neujahr.

Genuss jetzt, Neujahresvorsatz und Veränderung später

Wobei manche von uns vielleicht schon während dieser Zeit über ihre eigentlichen Gesundheitszeile nachdenken. Vielleicht auch, weil die ein oder andere Hose doch etwas eng wird. Oder aber die kleine Stimme im Hintergrund daran erinnert, dass man ja eigentlich die 2 Kilos vom letzten Jahr immer noch auf den Hüften trägt.

Andere wiederrum genießen die Weihnachtszeit in vollen Zügen - immerhin ist dieser Zeit des Jahres ja bekannt für die vielen unwiderstehlichen Genüsse und Leckereien. Und dass muss schließlich genossen werden - Weihnachtskekse und Lebkuchen, heißen Punch und die vielen deftigen Mehl- und Fleischspeisen gibt es nun mal nur einmal im Jahr.

Nichts destotrotz, ob man genießt oder nicht, für viele heißt es mit Januar, "der Speck  muss weg" und "mehr Sport muss gemacht werden", dann immerhin soll Sport ja gesund sein.

Allerdings beschließen wir solche Vorsätze ohne viel Planung. Denn was bedeutet schon, der Speck muss weg? Wär' schon toll, wenn er sich in Luft auflösen würde.

Ja, wenn man sich Sachen einfach soo wünschen könnte. Ich selbst bin ja auch eine kleine Träumerin und ja, es gibt viele Sachen, die ich mir gern vom Himmel wünsche(n würde). Nur leider warte ich bis jetzt immer noch vergebens.....

Ich wünsche mir.....

mit Wunschverhalten zum Erfolg?

Also, wünschen bringt nix und ohne Plan geht auch nichts. Denn das ist einer der Gründe, warum wir uns eigentlich jedes Jahr auf's Neue die gleichen 3-4 Vorsätze stellen. Weil wir einfach keinen Plan haben, sie umzubauen und demnach auch nicht wirklich daran arbeiten, unsere Gewohnheiten unserem Zielverhalten anzupassen.

neujahresvorsätze

 

Und während viele natürlich gern auf das Neujahr warten, im ihr Verhalten zu ändern, denn schließlich macht das die Gesellschaft ja so und wir folgen, was alle tun schlage ich etwas anderes vor:

Jetzt ist genauso gut wie morgen

Neujahresvorsatz oder Altjahresausklang

Warum auf das Neujahr warten, um neue Vorsätze zu machen, die die meisten von uns binnen 6 Wochen eh‘ wieder aus dem Fenster werfen werden?

Außerdem ist das Wetter im Januar nicht nur drüber, grauer und kälter als im Moment (November), sondern wir werden vielleicht auch mit etwas zusätzlichem Körperfett geplagt sein, wenn wir uns all den Festivitäten, die vor der Tür stehen, „hemmungslose“ hingeben.

Zumal ich der festen Überzeugung bin, dass die Januarträge und antriebslosigkeit auch auf eine zuu stressige und hektische Weihnachtszeit zurückzuführen ist.

Und außerdem, wenn du ganz ehrlich bist, bist du im November und Dezember viel positiver gelaunt und energetischer, als im Januar, oder?

Sag, gehst du etwa nicht gern durch die weihnachtlich beschmückten Straßen spazieren oder beendest deinen Abend oder Arbeitsalltag mit einem Spaziergang über einen der ruhigeren Weihnachtsmärkte?

Trotz unserer Neujahresvorsätze glaube ich, dass es uns allen im Januar und Februar schwerer fallen wird, unseren inneren Schweinehund zu überwinden und uns von dem Sofa loszureißen, als es jetzt noch der Fall ist.

Sind wir jetzt aktiv, kann sich eine neue Gewohnheit in unserem Leben etablieren oder unsere momentane Gewohnheit festigen.

So, wie kannst du schon jetzt sicher gehen, dass du während der Vorweihnachtszeit NICHT auf alte ungesunde Verhaltensmuster zurückfällst, sondern die kommenden Wochen aktiv, gesundheitsbewusst und gesund überstehst und dennoch die bevorstehende Zeit genießen kannst?

Altjahresausklang- gesund und aktiv-

somit werden Neujahresvorsätze unnötig

Ganz einfach….

1. Sei jeden Tag aktiv.

Aus einem “faulen” Tag werden schnell zwei oder drei nicht-aktive Tage. Bevor du es bemerkst, sind 2 Wochen vorbei, an denen du nicht einmal mit dem Rad unterwegs, im Schwimmbad schwimmen oder Laufen warst.

Finde etwas, das du jeden Tag tun kannst; sei es ein Sportvideo von You-Tube, eine Trainingseinheit oder Gruppentrainingseinheit mit deiner Trainerin Yvi, eine Laufeinheit mit deiner/m Freund/in oder eine 30 minütige Seilspringeinheit im Park.

Egal was- bewege dich! Bring deinen Kreislauf in Schwung. Vor allem an der frischen Natur stärkt das dein Abwehrsystem und beugt Erkältungen vor! Und ja, jede Bewegung zählt, auch eine extra Station zu Fuss anstatt mit der U Bahn.

2. Abwechslung ist wichtig!

Einer Aktivität, die dich langweilt oder die dir keinen Spass macht, wirst du nicht lange treu bleiben.

Wenn du nicht mit deiner Trainerin oder nach deinem persönlichen Plan trainierst und nicht motiviert bist, dann probiere neue Aktivitäten oder benutze einen der vielen Wanderwege in und um Wien (plane doch gleich einen Familienausflug). Es geht darum, dass du neue Ecken entdeckst und die Natur, die Herbstfarben und frische Luft genießt- und natürlich auch die Sonnenstrahlen. Shake up deine Routine! Habe einen genauen Plan und folge den Plan.

Am besten, organisiere etwas für jede Woche. Somit reduzierst du nicht nur den Stress der bevorstehenden Weihnachtszeit, die ja doch für die ein oder andere Person als Stress empfunden werden kann, sondern kreierst Ausgleich und schöne Erinnerungen.

3. Finde eine/n Partner/in.

Wenn man jemanden hat, der auch gern sportlich aktiv ist und feste Zeiten setzt, in denen man gemeinsam Sport macht, bleibt man auch dabei. Wenn du weißt, dass dein Sportbuddie auf dich wartet, wirst du ihn/sie bestimmt nicht sitzen lassen, oder? Du kennst niemanden, der sich zum Sport begeistern lässt? Dann frage deine Trainerin Yvi und komm zu unserem Gruppentraining, das auch im Winter in der Natur stattfindet.

4. Achte auf deine Ernährung.

Vor allem jetzt, wo die Vorweihnachtszeit vor der Tür steht mit den vielen Weihnachtsfeiern und Besuchen auf den Weihnachtsmärkten, brauche ich euch bestimmt nicht daran zu erinnern, dass ihr nicht über die Stränge schlagen solltet.

Denn die unerwünschten Gewohnheiten, die sich jetzt über die nächsten 8 Wochen leicht einschleußen könnten – vor allem das ständige Naschen, müssen komme Jänner dann wieder durch harte Arbeit gebrochen werden.

Über die extra Kilos reden wir erst einmal gar nicht. Verdauungsprobleme oder erhöhtes Risiko für Diabetes und Bluthochdruck auch nicht.

Das heißt jetzt aber nicht, dass du auf alles verzichten musst.

Es geht vielmehr darum, kleinere Portionen zu genießen, bewusst zu naschen und auf dein Hungergefühl zu hören. D.h., genieße das Essen mit mehr Genuss.

Und bitte glaube nicht, dass du irgendetwas verpassen wirst, wenn du mal auf einen Lebkuchen oder einen Nachschlag verzichtest.

Vielleicht hilft dir ja der Trick: esse nur die Sachen, die es wirklich (!) nur zu dieser Jahreszeit gibt, d.h., nein zu normalen Keksen, Schoki, Brot oder Wurstwaren und ja zu kleinen Weihnachtsschlemmereien

Und bitte achte auf die alkoholische Getränke. Die sind nicht nur kalorienhaltig, sondern verleiten auch zum essen.

5. Sei realistisch.

Setze dir kleine, erreichbare wöchentliche Ziele.

Fordere dich, indem du z.B., 1-2 zusätzliche Liegestütze machst, deinen Plank 10 Sekunden länger hälst oder ein extra Intervall zu deinem HIIT (Intervalltraining) hinzufügst.

Du weißt, dass du heute Abend auf eine Weihnachtsfeier gehst? Dann setze dir die ganze Woche zum Ziel, dass du immer die Stiegen benutzt und 2 mal die Woche eine extra U-Bahn Station zu Fuss gehst.

In kleinen Schritten zum Ziel-

gesundheitsbewusstes Verhalten leicht etabliert.

Was funktioniert für dich?

Worin besteht für dich die größte Hürde oder das größte Problem? Lass mich wissen, wie du dazu stehst...

 

Nicht vergessen, es gibt gesunde Rezept, wo man nicht auf Genuss verzichten muss!

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