Ständig müde, keine Energie oder Konzentration? Alternative Lebensmittel zu Zucker und Kaffee

Ah, das 16 Uhr Nachmittagstief. Das kennen die meisten nur zu gut. Wobei Kaffee und Schoki die gängiste (kurzfristig funktionierende) Lösung ist.

Manche von uns sind schon in der Früh müde und wachen den ganzen Tag nie wirklich auf, sondern schleppen sich durch das Energietief von einer Tasse Kaffee zu nächsten oder von einem Energie-Drink zum nächsten. Deshalb sieht man vielleicht schon so viele Menschen an der Ubahn mit einem Energie-Drink in der Hand.

Energie mit Kaffee, Zucker und Co?

Es geht auch anders –

Müdigkeit und Energietief – Schnee von gestern.

Wenn du glaubst, dass Zucker oder ein Energiedrink die einzige Lösung ist, dann probier‘ doch einmal diese Tipps:

1) Flüssigkeitsmangel: eine Hauptursache für Müdigkeit.

So, anstatt zu Energiedrinks oder gesüßten Kaffees zu greifen, die aufgrund des Zuckers deinen Blutzuckerspiegel (als auch dein Energielevel) kurzfristig in die Höhe schießen lassen (und Gewichtsverlust somit komplett in den Wind schießen), nur um später dann einen drastischen Sturz von Blutzucker und Energie zu verursachen, wähle doch lieber Wasser, Mineralwasser oder ungesüsste Tees.

summer detox water, drink,

Oder wie wäre es mit einem Spritzer Zitrone oder ein paar Blättern Minze oder Basilikum in deinem Wasser?

Besser noch, versuch‘ mein Lieblingswasser: selbstgemacht mit frischen Früchten und Gewürzen.

Das macht es geschmacklich interessant und erleichtert vielleicht auch dein regelmäßiges Trinken von Wasser während des Tages.

 

2) Nüsse und Samen statt Reiswaffeln, Chips oder Pretzel.

Nüsse und Samen sind ein gesunder Knabberspaß für Zwischendurch und vielseitig einsetzbar (wie z.B., in Müsli, in Joghurt oder auf Salat).

Außerdem, liefern sie wertvolle Mineralien und Nährstoffe, wie z.B., Magnesium, B-Vitamine und Eiweiss. Diese Stoffe beugen Müdigkeit vor und, aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehaltes, halten unseren Hunger in check.

Wenn du Samen nicht wirklich in Müsli oder Jogurt magst, probier‘ doch mal Chia Wasser. Vorallem wenn du Zimt oder ästherische Öle, wie z.B., Minz- oder Orangenöl hinzugibt, könnte dich Wasser, was auch einen guten Einfluss auf unser Gewicht und unsere Verdauung und  Hormone hat, überraschen.

 

3) Mehr Energie mit Spinat statt Salat.

Obwohl beide ballaststoffreich sind (allerdings abhängig von Salatsorte; je grüner oder dunkler, je besser), liefert Spinat auch Magnesium – eine wichtige Energiequelle.

Und da Spinat auch einen höheren Eisenwert aufweist, als Salat, wäre dies ein weiterer Grund, öfter einmal zu Spinat zu greifen, denn niedrige Eisenwerte sind eine gängige Ursache für Müdigkeit.

(Mehr über Eisen und wie eigentlich Vitamin A unsere Eisenspeicher beeinflusst, erfährst du im Artikel: Eisenbedarf: was solltest du beachten)

Probiere doch einmal frischen Spinat im Rührei, auf deinem belegten Brot oder gemischt mit anderen Salaten für deine Gemüseschüssel.

Und wenn du zu deinen Eiern oder Salat noch Sesam, Leinsamen oder Kürbiskerne hinzugibt, erhöhst du deine Eisenaufnahme. Vorallem Sportler und Frauen sollten darauf achten, genügend Eisen zu sich zu nehmen!

 

4) Bohnen – für Energie und Leistung.

Wenn’s um Magnesium und B-Vitamine geht, sind Bohnen der reinste Superstar.

Magnesiumgehalt pro 100 g:

  • Sojabohnen enthalten 220 mg Magnesium
  • in Kidneybohnen stecken 150 mg und
  • weißen Bohnen oder Linsen geben uns immerhin 130 mg.

Falls diese Lebensmittel noch nicht regelmäßig auf deinem Speiseplan stehen, dann wird es höchste Zeit sie hinzuzufügen!

ingredients black bean mango salad

Du kannst sie zu Salaten hinzufügen, zusammen mit Topfen (und etwas Gewürzen und Oliven Oil) eine dicke Bohnenpaste herstellen, die lecker auf Brot schmeckt oder auch als Dip gegessen werden kann, Chili oder Eintopf kochen,……. wie du siehst, Möglichkeiten gibt’s viele!

Alternativ, probier doch mal den farbenfrohen Mango-Bohnen Salat.

 

5) Vollwertiges Getreide statt raffinierte Getreidesorten.

Vollkornsorten sind ein Kraftpaket und liefern Unmengen an wertvollen Mineralien und kontinuierlicher Energie. Gräupchen, Quinoa, Dinkel, Buchweizen oder Roggen (um nur einige zu nennen) sind vollgeladen mit B-Vitaminen, Magnesium, Eisen und Ballaststoffen.

D.h., sie enthalten wichtige energieproduzierende Nährstoffe, die einen niedrigen Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel (verglichen mit ihren raffinierten Gegenspielern) haben.

Sie produzieren nicht wirklich Energie ABER unterstützen die Abläufe in unserem Körper, die zu mehr Energie führen.

 

Fazit:

Wenn du nach einer stabilen (!) Energiequelle sucht, nicht ständig Energiehöhen und -tiefen durchleben willst, dann baue diese Lebensmittel in deinen Alltag ein.

Verzichte auf „energieraubende“ Lebensmittel (hoher Zuckergehalt, leere Kalorien).

Tausche sie gegen „energiespendende“ Lebensmittel (hoher Magnesium und Vitamin B Gehalt) ein.

Du wirst merken, diese Lebensmittel geben dir einen Boost oder eine Leistungssteigerung noch lange nach dem Essen!

 

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