Kinder, Gemüse und Vitaminmangel- Seminar von Theorie & Praxis – gesundes Naschen erlernt

Kinder mögen also kein Gemüse.

Kinder mögen kein Gemüse – oder doch?

Tipps haben Eltern bestimmt schon viele gehört oder gelesen, vorallem Eltern, die um eine zu einseitige oder ungesunde Ernährung ihrer Sprösslinge leicht besorgt sind.

Denn eine gesunde Ernährung, genau wie ein gesundes Essverhalten, beginnt ja bekanntlich im Kindesalter und ist wichtig für die Entwicklung des Kindes.

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Dennoch, wenn’s nach den Kindern gehen würde, würden sie jeden Tag Pizza oder Pasta wollen.

 

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Kinder mögen wohl Gemüse & gesunde Lebensmittel wirklich nicht

– denn Nährstoff-Mangel besteht

In Österreich wurde, je nach Vitamin oder Mineral, z.B., ein Mangel an Vitamin D, B2, B6 und B12, als auch Zink und Eisen, Magnesium und Kalzium unter vielen der 10- 14 Jährigen festgestellt (OEB).

(Die Frage, ob’s wirklich an den Kindern liegt oder ob die Eltern vielleicht auch unter Vitaminmangel leider, und vielleicht auch nur selten Gemüse essen, will ich in diesem Artikel nicht erörtern.)

Kinder mögen kein Gemüse- denn die

Aufnahme von gesunden Lebensmitteln mit dem Alter ab

 

Vitamin- und Mineralienreiche Lebensmittel

Und wo findet man natürlich diese Vitamine und Mineralien?

Natürlich in Lebensmitteln, die Kinder eher nicht gern essen oder worauf sie lieber verzichten könnten……obwohl einige der Lebensmittel auch ihnen schmecken dürften, wobei sich vielleicht auch gleich die Frage stellt, ob diese denn überhaupt regelmäßig auf den Tisch kommen.

B2: Milchprodukte, Spargel, gelbe Paprika, Brokkoli, Erbsen, Avocado, Lachs, Pilze aber auch getrocknete Pflaumen

B6: mageres Fleisch, Rosenkohl und Erbsen, Kartoffeln, Karotten, Hirse, Walnüsse

B12: tierischen Produkte (Fleisch, Leber), Eier und Käse

Zink: Vollkornprodukte, Rind- und andere Fleischsorten, Hülsenfrüchte, Käse, Fisch, Nüsse & Samen aber auch in ungesüßt. Kakaopulver

Magnesium: ungesüßt. Kakaopulver, Nüsse & Samen, Geflügel & Fisch, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide inkl. Haferflocken

Kalzium: Joghurt, Kefir & Käse, Nüsse & Samen, wie Mandeln, Hazelnüsse, Sesam, Sonnenblumen & Leinsamen, Brokkoli, Kohl & Spinat, und Hülsenfrüchte

Eisen: Fleisch, vor allem rotes, Hülsenfrüchte, Nüsse & Samen, Reis aber auch Obst, wie Beeren, Äpfel, Birnen und Melonen

…das sind nur einige Beispiele.

Da B-Vitamine zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen, gehen viele der Nährstoffe durch’s Kochen verloren, daher lieber roh oder nur ganz leicht gedünstet essen.

Und natürlich leiden viele der Kinder in Österreich auch unter Vitamin D Mangel, aber das liegt nicht an der Ernährung, sondern am fehlenden Draußen sein, vorallem im östlichen Teil des Landes.

 

Gemüseaufnahme erhöhen – Tipps gibt’s viele:

Tipps aus der Forschung wie, z.B.,

Spielerisch – wenn sie mit den Händen spielen können oder das Essen lustige Namen hat, dann essen sie es vielleicht auch (zum Nachlesen hier)

oder

Kinder sind wie ein Spiegel, wenn wir Erwachsenen es regelmäßig essen, dann essen sie es auch, oder probieren es zumindest (zum Nachlesen hier oder hier)

oder aber

immer gesunde Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch parat haben und hierzu zählt nicht, Knoppers, Milchschnitte oder sonstige Süßigkeiten. Lieber frisches Obst oder Gemüse, Nüsse oder ungesüßt. getrocknetes Obst (Zutaten lesen!)

 

haben viele Eltern bestimmt schon gehört. Bei den wenigsten funktioniert es. Gründe können sein, dass Eltern zum einen auch lieber zu den ungesünderen Sachen greifen oder aber keine Geduld haben, denn das Probieren von Neuem geht mit öfterem Anfragen und Anbieten einher.

und manche Tipps gehören in den Müll:

Ich erinnere mich noch, wie ich erzogen wurde: Ich höre immer noch die Worte meiner Mutti,  „es wird gegessen, was auf den Tisch kommt und ehe nicht der Teller leer ist, steht du auch nicht auf“.

Ja –> ganz eindeutig falsch. Das wissen wir mitlerweile, aber nicht, weil es eine Trotzreaktion hervorruft (das tat es natürlich auch), sondern weil es das natürliche Sättigungsgefühl des Kindes beeinflusst und zu gestörtem Essverhalten und ablehnender Körperbewertung führen kann (Studien dazu gibt’s hier oder hier).

Ähnlich zu Oma’s Worten, „wenn du den Fisch isst, dann gibt’s auch Nachspeise“.

Ja – nee –> genauso falsch, denn Nahrung sollte weder zur Strafe noch zur Belohnung eingesetzt werden, sonst sind spätere Essstörungen vorprogrammiert.

 

Das unsere Kinder ein gesundes Essverhalten entwickeln ist wichtig, denn „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr„. D.h., die Essgewohnheiten, die sich in der  Kindheit einprägen, bleiben oft lange erhalten….wobei der Freundeskreis einen großen Einfluss übt.

 

Essgewohnheit ist das eine, eine mangelhafte Gesundheitskompetenz das andere Problem, was die Gesundheit unserer Kinder beeinflusst (KJGB)

 

Kinder und Gemüse und gesunde Lebensmittel

Aber was ist nun richtig und wie können wir ein gesundes Essverhalten unserer Sprösslinge fördern?

Könnte ein erlernter Genuss von gesunden Lebensmitteln die Lösung sein?

Könnte man Pizza oder Pasta gesünder gestalten, damit auch die Eltern zufrieden und unbesorgt über das Lieblingsessen ihrer Kinder sein können?

Welchen Einfluss übt Traurigkeit auf das Snackverhalten unserer Kinder, denn ja auch wir Erwachsene kompensieren oftmals unsere Gefühle mit Essen. Kinder tun es auch, vielleicht sogar ihr Kind, dass zudem noch unter Schulstress und Schlafstörungen leidet.

Ist die Lebensmittelauswahl von Kindern und die Experimentierfreudigkeit, ähnlich zu Erwachsenen (siehe hier oder hier; leider auf Englisch), auch vom Charakter abhängig? Falls ja, wie könnte man das zum Vorteil nutzen?

 

Kinder wählen Lebensmittel nach Aussehen, Geschmack und Geruch – viele von uns tun es ja auch

~

Forschung gibt uns Hinweise:

Was sagen eigentlich die neuesten Forschungsergebnisse und wie oder was können Eltern tun, damit die Kinder doch mit gesunder Ernährung aufwachsen, ein gesundes Essverhalten entwickeln und eine Neugier für Gemüse oder andere gesunde Lebensmittel entdecken?

Und was ist eigentlich gesund oder was ist eine geeignete Kinderportion?

Werden Kinder neugierig, wenn sie auf dem Bauernmarkt das Obst und Gemüse aussuchen dürfen oder in der Küche beim Kochen mithelfen können? Schließlich lecken sie auch auch gern die Löffel beim Backen (oder wollen es zumindest), also warum nicht auch ein Stück der halb-geschälten Karotte oder der Paprikaschote?

 

FitFamily, coach Yvi, Fienergy, fitness

Das und vieles mehr erfährst du im Seminar am Sonntag, 11. März um 14 Uhr.

Wo: Wien 1010 (genaueres bei Anmeldung)

Wieviel: €20 p.P.

Anmeldung bitte hier oder telefonisch unter +43- (0)677-625-45756.

Kann auch jederzeit zu weiteren Terminen stattfinden.

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